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Die Formel des Wochenendes ist ganz simpel: 2 x 3 = 6. Zwei Siege, zweimal drei Tore, sechs Punkte. Die Jungadler haben gezeigt das sie wieder einmal ein starkes Team haben und konnten sich in beiden Spielen gegen gute Berliner durchsetzten.

Samstag, 25.11.17 Jungadler Mannheim - Eisbären Juniors Berlin 3:0 (2:0, 1:0, 0:0)

Die große Unbekannte vor dem Spiel war wohl die Frage wie die Mannheimer die große Belastung der letzten Tage weggesteckt haben. Die Eisbären Juniors versuchten deshalb im ersten Drittel großen Druck zu erzeugen und so gingen die ersten Minuten auch deutlich an die Gäste. Die Mannheimer kämpften sich in die Partie und überzeugten zunächst in Sachen Körpereinsatz und kamen so immer besser in das Spiel. In der 13. Minute war es dann Jan Schumacher der einen Nachschuss verwerten konnte und die Jungadler in Führung brachte. Jan Schumacher durfte fünf Minuten später dann erneut jubeln. Eine schöne Komination zwischen ihm, Valentino Klos und Mike Fischer veredelte er zum 2:0.

Das zweite Drittel startet dann mit einem Powerplay für die Jungadler. Ein Berliner saß seine Strafe vom Ende des ersten Drittels noch ab. Die Jungadler konnten daraus allerdings kein Profit schlagen. Doch auch danach waren die Kurpfälzer den Hauptstädtern überlegen und zeigten weshalb sie zurecht auf dem ersten Platz stehen. Doch der nächste Treffer wollte einfach nicht fallen. Tom Schickedanz, im Tor der Jungadler, konnte sich dagegen einige Male auszeichnen und verhinderte das den Berlinern den Anschluss gelang. In der 35. Minute war es dann ein Bully vor dem Berliner Tor, welches die Mannheimer eiskalt ausnutzten. Tim Fleischer gewann das Bully und spielte direkt zu Sebastian Hon. Dieser wartete nicht lange und schoss direkt. Der Puck landete im Winkel und es stand 3:0. Damit ging es dann auch in die letzte Pause.

Kurz vor der Pause musste Jan Schumacher auf die Strafbank und somit ging das letzte Drittel für die Jungadler in Unterzahl los. Doch sie arbeiteten konsequent in der Defensive und hielten sich in der Unterzahl schadlos. Auch danach arbeiteten sie überzeugend weiter und den Berlinern gelangen nur wenige gefährliche Schüsse in Richtung des Mannheimer Gehäuse. Da aber auch die Jungadler keinen weiteren Treffer nachlegen konnten blieb es bei dem verdienten 3:0. Die größte Chance, und das auch auf einen Hattrick, hatte in der 54. Minute Jan Schumacher als er einen Penalty zugesprochen bekam, diesen aber nicht verwerten konnte. Die Freude war am Ende dennoch groß, denn es gab ja nicht nur die sechs Punkte sondern auch den Shutout für Tom Schickedanz zu feiern.

Sonntag, 26.11.17 Jungadler Mannheim - Eisbären Juniors Berlin 3:0 (1:0, 0:0, 2:0)

Im Tor der Mannheimer startet am Sonntagmorgen Henrik Huwer für Tom Schickedanz und er sollte seine Aufgabe ebenso gut lösen, wie sein Torkollege am Vortag. Im Gegensatz zum Vortag allerdings begannen die Jungadler das Spiel sehr druckvoll und wollten direkt klar machen das sie noch lange nicht genug haben und auch noch einiges an Kraft im Tank ist. Und sie belohnten sich recht schnell für guten Start. In der achten Minute gewann Tim Fleischer das Bully zurück zu Philipp Mass, dieser spielte an der blauen Linie quer zu Fabio Henn. Von der blauen Linie zog dieser dann einen satten Schuss in das Berliner Tor ab und durfte mit seinen Mitspielern das 1:0 bejubeln. Erst nach diesem Gegentor kamen die Berliner dann etwas besser ins Spiel, doch zumeist spielten sie zu ungenau und so blieb es bei der engen Führung nach dem ersten Drittel.

Das zweite Drittel ging dann deutlicher an die Eisbären Juniors als es wohl jedem Jungadler- Anhänger lieb sein dürfte. Die Mannheimer konzentrierten sich mehr auf die Defensive und versuchten es mit gefährlichen Kontern. Doch sowohl Henrik Huwer für die Jungadler, als auch Tobias Ancicka für die Eisbären hielten den Kasten im zweiten Drittel sauber. So hatte die knappe 1:0 Führung der Mannheimer auch nach dem zweiten Drittel weiter Bestand.

In der zweiten Pause hatte dann Jungadlercoach Frank Fischöder wohl die richtigen Worte gefunden, denn seine Jungs spielten nun wieder wesentlich firscher und besser. Sie hatten dazu auch wieder die besseren Chancen schnell auf 2:0 zu erhöhen, doch es dauerte bis 55. Minute ehe Tim Fleischer im Powerplay das erlösende 2:0 erzielte. Nach schöner Vorarbeit von Moritz Seider und Louis Brune konnte Tim Fleischer aus der Mitte des Angriffsdrittel abziehen und danach jubeln. Zu allem Überfluss erhielten die Eisbären Juniors auch noch direkt die nächste Strafe, so dass die Mannheimer das nächste Powerplay spielen, aber nicht nutzen, konnten. Dennoch durften die Kurpfälzer noch ein drittes Mal im Spiel jubeln. Louis Brune setzte zu einem, eigentlich recht harmlosen, Schuss an, aber dieser fand irgendwie seinen Weg am Torwart vorbei und zum 3:0 in das Tor. So gab es im zweiten Spiel gegen die Eisbären Juniors Berlin den zweiten 3:0 Sieg und damit insgesamt 6 Tore und 6 Punkte. Dazu blieb auch Henrik Huwer ohne Gegentreffer und durfte seinen Shutout feiern. 

 

Fotos: Sörli Binder- http://www.as-sportfoto.de

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